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Körperliche Folgen einer Abtreibung


Mit einer Abtreibung nimmst Du eine mögliche körperliche Beinträchtigung in Kauf.

Du kannst sowohl während des Eingriffs, als auch nach der Abtreibung Schäden erleiden.

Manche davon sind nicht mehr rückgängig zu machen.

Als Folgeerscheinung einer Abtreibung geschiet häufig ein Missbrauch von Alkohol, Drogen, Nikotin, Medikamenten (Psychopharmaka und Schlafmittel) und unkontrollierter Esssucht.

Wenn Du in der Frage einer Abtreibung stehst, werde Dir vorher über die möglichen Risiken im klaren!


Hier eine genaue Auflistung:

1.Während des Eingriffs


Perforation der Gebärmutter

Bei einer Abtreibung kann die Gebärmutterwand mit dem Saugrohr oder der Cürrette durchstoßen werden. Eine sofortige Entfernung der Gebärmutter ist manchmal notwendig.

Narkosezwischenfälle

Es können allergische Reaktionen, Herz-Kreislaufstörungen oder Störungen der Atem-oder Leberfunktion auftreten.

Starke Blutungen

Die Gebärmutter ist verletzt und kann sich nicht zusammenziehen, deshalb können starke Blutungen auftreten, die nicht zum Stillstand kommen.

2. Nach der Abtreibung


Frühkomplikationen

- Narbenbildung und Entzündungen der Gebärmutter
- Entzündungen des Eileiters und des Bauchfells
- Thrombosen mit oft tödlichem Ausgang

Spätkomplikationen

- chronische Entzündungen der Eileiter und der Gebärmutter, die oft Dauerschmerzen zur Folge haben.
- Verwachsungen im Unterleib
- Menstruationsstörungen
- Unfruchtbarkeit
- Zervixinsuffizienz: Der Muttermund (Zervix) ist durch die gewaltsame Öffnung geschwächt und öffnet sich häufig in den darauffolgenden Schwangerschaften zu früh.
Dies führt in 25 % zu Fehlgeburten und zu einer hohen Frühgeburtenrate
- Gehäufte Missbildungen bei nachfolgenden Schwangerschaften: die Verletzung der Gebärmutter nach Abtreibungen kann eine mangelhafte Versorgung des nachfolgenden Kindes zur Folge haben
- erhöhtes Brustkrebsrisiko
- Muttermund – und Eierstockkrebs